Wenn man sich heute umschaut, hat jeder Mensch sein Fach oder Metier, in dem er gut ist – man sieht unterschiedlichste Talente, und das ist auch gut so.
Aber was passiert, wenn man schreiben will – seit der Kindheit schreibt – und trotzdem in einer ganz anderen Ecke im Leben gelandet ist? Wenn man bisher ganz andere Aufgaben hatte, die man auch gut ausgefüllt hat, aber das Schreiben einen nie losließ?
Was passiert, wenn man handfeste, praktische Talente hat – und das Leben einem kaum Zeit gibt, all diese „Internetsachen“ zu erlernen? Wenn man eingeschüchtert ist, blockiert, denkt: „Das kann ich nie.“
Dann wartet man manchmal viel zu lange…
Mit dem leisen Wunsch im Herzen, eines Tages doch mehr Menschen zu erreichen. Â Mit dem Wunsch, ĂĽber das zu schreiben, was einen erfĂĽllt.
Und was auch anderen geholfen hat – im persönlichen Umfeld, in der Praxis, im Garten.
Ich war viele Jahre im therapeutischen Bereich tätig – aber meine eigentliche Leidenschaft galt immer den Pflanzen, dem Heilen, dem Gärtnern. So sehr, dass meine Tomaten und Paprikapflänzchen jedes Frühjahr sämtliche Fensterbänke meiner Praxis belagerten. Meine knappe Freizeit verbrachte ich in einem 6.500 m² großen Pachtgarten.
Dort habe ich das erste Mal einfach gesessen und der Natur zugehört.
Habe meine Hände in die Erde gegraben.
Habe stundenlang die kleinen Wesen bei ihrem Tanz beobachtet, staunend.
Ich sah, wie seidig die Härchen einer Hummel sind.
Mit welcher tiefen Ruhe Bienen summen, wenn sie sammeln.
Und ich lernte, wie man mitten zwischen ihnen Blüten für Salz und Heilarbeit erntet – ohne gestochen zu werden.
(Danke, Susi, für unsere Sammelzeit! 💛)
Eigentlich war ich immer gern nüchtern – logisch, praktisch.
Aber als ein Schmetterling tagelang immer wieder um mich kreiste, und unerschrocken immer wieder auf meiner Hand landete, da war diese NĂĽchternheit wie weggewischt.
Er kam tatsächlich einige Tage immer wieder und flog mir über Beete entgegen als wollte er mich grüßen.
Ich habe einige Ausbildungen gemacht, um mehr zu lernen– aber das wahre Wissen kam, als ich mich mit offenem Herzen und offenem Blick in der Natur bewegte.
Als ich begann, mich von den Pflanzen leiten zu lassen.
Und so wuchs in mir der Wunsch, einen Garten anzulegen:
Einen wilden, heilenden Ort, an dem ich Menschen mitnehmen kann.
Einen Ort für Begegnung, Freude – und Rückzug um zu heilen.
Einen friedlichen Ort fĂĽr die kleinen, wilden Wesen, die in dieser Welt kaum noch Raum finden.
Ich sah diesen Garten nicht nur innerlich vor mir – ich spürte ihn.
Und irgendwann wusste ich:Â Ich muss ihn bauen.
Nicht nur im echten Leben, sondern auch im Internet – damit andere ihn finden können, lange bevor er real wächst.
Also lernte ich.
Stundenlang, allein, mit einem alten iPad auf dem SchoĂź.
Ich testete, klickte, las, versuchte. Und es funktionierte.
Nicht alles sofort. Aber genug, um weiterzugehen.
Und so wurde ThePlantSoul geboren.
Ich baue hier, Stück für Stück, Seite für Seite – wie ich es auch draußen tun würde.
Mit Herz, mit Bildern, mit Geschichten.
Mit Pflanzenwissen, mit Seele, mit Staunen.
Natürlich gibt es im Internet auch Dinge, die man im Garten nie bräuchte:
Seiten wie Impressum, Datenschutz, Meta Titles und SEO-Strukturen.
Aber ich nehme sie in Kauf, weil sie mir den Weg freimachen fĂĽr das, was ich wirklich zeigen will.
Für mich ist ThePlantSoul mein Garten.
In meinem Kopf ist er längst gewachsen – hier wächst er jetzt im digitalen Raum.
Und später, wenn die Zeit gekommen ist, werde ich ihn real anlegen. In dem Land was mich am meisten ruft und mit dem ich mich tief verbunden fühle.
Irland.
Mit echten Pflanzen, echten Wegen, echten Wesen.
Â
Und ich lade dich hier von Herzen ein, mich hier zu besuchen.
Dich niederzulassen. Und wenn du magst ein Teil dieses Gartens zu sein.
Â
